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Amerika ist wirklich ein äußerst kinderfreundliches Land. Wer schon einmal in den Staaten war, der weiß, wie freundlich und hilfsbereit die Menschen dort sind. Für Kinder legen die netten Amerikaner aber noch eine Schippe drauf. Das äußert sich in vielen kleinen Dingen, wie z.B. die obligatorischen Malstifte (“crayons”) während man im Restaurant auf das Essen wartet (das hat man sich in Deutschland mittlerweile zum Teil abgeguckt). Natürlich gibt es viel zu erkunden in den 50 Staaten. Mit Kindern können die USA noch einmal viel aufregender werden. Speziell für den allerersten USA Urlaub mit Kindern sind aber für Eltern viele Fragen offen. Ich versuche, anhand meiner eigenen Reiseerfahrung mit meinen Kindern in den vergangenen Jahren, ein paar Antworten und Tipps mitzugeben.

Fliegen mit Kleinkindern - eigenes Ticket?

Reisen mit Kindern ist natürlich eine enorme Kostenfrage (und Nervenfrage - aber das bleibt unter uns). Wer sehr auf sein Geld achten muss, ist froh, wenn er unter Umständen bei Kleinkindern zumindest die Buchung eines eigenen Sitzplatzes vermeiden könnte. In diesem Fall könnte das Kleinkind auf dem Schoß der Eltern sitzen. Je nach Größe des Kindes bekommt es dann einen Extragurt, der an den Gurt von Mama oder Papa geschnallt wird. Für Babies gibt es in den Flugzeugen in der Regel Reihen, in denen die Flugbegleiter ein kleines Bett (“Bassinet”) einhängen können. Dieses Bett ist normalerweise kostenfrei und wird dann vor Ort nach dem Boarding bereitgestellt.

Dabei haben Fluggesellschaften verschiedene Auffassungen von “Kleinkindern” und somit ist entsprechend auch die Vorgabe, ob ein Kind dann doch einen eigenen Sitzplatz haben muss. Nach unserer Erfahrung ist die Grenze oftmals das Alter von 2 Jahren. Ist das Kind jünger, kann man entscheiden, ob das Kind deutlich kostengünstiger (kostenlos ist es trotzdem nicht!) auf dem Schoß mitreisen darf oder doch ein eigener Sitzplatz gebucht werden soll. Natürlich darf man nicht vergessen, dass ein Transatlantikflug je nach Destination auch über 10 Stunden dauern kann und man speziell bei Nachtflügen als Eltern noch weniger Platz in den häufig schon engen Economy-Reihen hat.

Wo die Airlines häufig sehr kulant sind, ist das Thema Freigepäck für Kleinkinder. Viele bieten die Möglichkeit, einen Kinderwagen und Autositz kostenfrei aufzugeben. Beachten müsst ihr nur, dass Kindersitz oder Kinderwagen ggf. unter Sperrgepäck fallen und ihr diese Gegenstände im Flughafen an einem anderen Schalter abgeben müsst. Plant also genügend Zeit ein, denn der Sperrgepäckschalter muss nicht unbedingt in der Nähe des normalen Check-Ins sein. Informiert euch am besten direkt bei eurer Airline über diese Alters- und Gepäckregelungen für Kleinkinder.

Autofahren mit Kindern - Thema Kindersitze

Die Regelung für Kindersitze ist wie so oft bei der amerikanischen Gesetzgebung von Bundesstaat zu Bundesstaat unterschiedlich. Die Altersgrenzen für den vorgeschriebenen Einsatz von Kindersitzen für alle 50 Bundesstaaten aufzulisten würde den Rahmen des Artikels sprengen. Stattdessen verweise ich auf die sehr schöne Übersicht der Gesetze für die einzelnen US Staaten. In Florida ist es z.B. derzeit so, dass Kinder ab 6 Jahren nicht mehr in einem speziellen Kindersitz sitzen müssen. Natürlich müssen die Kinder aber wie jeder andere Fahrzeuginsasse auch entsprechend korrekt angeschnallt sein.

Neben den gesetzlichen Vorschriften ist noch die Frage zu klären, ob man einen Kindersitz oder -erhöhung (“booster”) vom Autovermieter (meist gegen Aufpreis) nehmen möchte oder diesen aus der Heimat selbst mitbringt. Wie oben beschrieben, fallen Kindersitze bei vielen Airlines unter Freigepäck und würden so keine weiteren Kosten erzeugen. Nur das Schleppen der Autositze vom Gepäckband über den gesamten Flughafen bis hin zur Mietstation ist nach einem 10-Stundenflug dann mitunter eine körperliche Herausforderung. Demgegenüber steht das häufige Misstrauen in die Qualität (und Sauberkeit) der Autositze, die der Autovermieter bereitstellt. Ich habe aber persönlich auch noch keine schlechten Meinungen von Freunden oder Bekannten zu den Kindersitzen vom Vermieter gehört. Meine persönliche Empfehlung ist, die eigenen Kindersitze mitzubringen, solange die Kinder noch nicht groß genug für die normalen Boostersitze sind (natürlich entsprechend den gesetzlichen Anforderungen des jeweiligen Bundesstaates).

Tipp

Die Anmietung familienfreundlicher SUVs oder Minivans ist häufig nicht sehr viel teurer als kleinere Wagen, aber der Komfort als Familie ist dafür deutlich größer. Unser bekanntes Mietwagenangebot mit bis zu 30% Rabatt gilt natürlich auch für die größeren Wagenklassen und lohnt sich daher besonders für Familien.

Unterwegs mit dem Kinderwagen - kein Problem!

Wie erwähnt, sind die USA ein sehr kinderfreundliches Urlaubsland. Und so ist es gegeben, dass viele Attraktionen und Ortschaften barrierefrei ausgebaut sind und sehr gut mit dem Kinderwagen zu besuchen sind. So gibt es unter anderem in den Vergnügungsparks vor nahezu jeder Attraktion einen großzügigen Extrabereich, um die Kinderwagen zu parken (“stroller parking”). Nur bei einem Besuch des Grand Canyons oder wenn man sich generell in die weite Natur der Nationalparks schlagen möchte, kann es mit einem Kinderwagen etwas schwierig werden.

Gibt es Orte, die man mit Kindern nicht besuchen sollte?

Westküste, Ostküste oder Südstaaten - die USA haben wirklich sehr viel auf so viel unterschiedliche Weisen zu bieten. Auch für Kinder findet man eigentlich überall ganz wunderbare Dinge, um Spaß, Action oder auch einmal Entspannung bieten zu können. So gibt es eigentlich fast keinen Ort, der für Kinder besonders ungeeignet wäre. Ob es für die kleineren Kids geeignet ist, stundenlang durch die Straßen von New York City zu spazieren, muss aber jeder mit sich selbst und seinem Nervenkostüm ausmachen. Das einzige, wovon ich aus eigener Erfahrung tatsächlich abrate, ist der Besuch mit Kindern in Las Vegas, jedenfalls wenn man die Absicht hat, als Erwachsener die Stadt selbst voll auszukosten. Zwar dürfen Kinder selbstverständlich die Hotels betreten, es wird aber sehr strikt darauf geachtet, dass sie sich nicht in den Casinos aufhalten. Spielen (“gambling”) sowie Alkohol ist erst ab 21 Jahren erlaubt, und selbst in Begleitung eines Erwachsenen ist das Betreten des Casinos absolutes tabu. Bei unserem letzten Besuch in Las Vegas waren unsere Freunde mit ihrem damals zweijährigen Sohn dabei. Ich erinnere mich, dass sie immer wieder - natürlich aber stets freundlich - auf ihr Kind angesprochen wurden, selbst wenn sie nur kurz am Rande des Casinos mit Kinderwagen warteten (man muss ja eigentlich immer “durch” das Casino, um zu den Fahrstühlen zu den Hotelzimmern zu gelangen).
Selbstverständlich gibt es in und um Las Vegas aber auch noch mehr zu erkunden als nur die Casinos. Für viele sind die Casinobesuche aber nach wie vor die wichtigste Sache.

Weitere nützliche Hinweise und Tipps

Beim Thema Pool und Kinder gibt es in den USA meist strenge Regeln, was bedeutet, dass bei der Anmietung einer Unterkunft mit Pool normalerweise für die Sicherheit der (Klein-)Kinder ausreichend gesorgt sein sollte. So sind Zäune oder ein gut gesicherter Zugang zum Pool verpflichtend für den Anbieter der Unterkunft. Häuser sind oft mit Alarmen ausgestattet, die man z.B. kurzzeitig beim Öffnen der Tür zum Pool deaktivieren muss. Vergisst man dieses Deaktivieren (z.B. kurzes Drücken auf einen Knopf auf “Erwachsenenhöhe”), bricht nach wenigen Sekunden der Alarm aus. Wenn ihr euch unsicher seid, dann fragt am besten vor der Buchung der Unterkunft nach, inwiefern der Pool gesichert ist. Zusätzlich kann man für das Spielen am Pool oder Meer seinen kleinen Nichtschwimmern z.B. auch eine Schwimmweste anziehen.

Möchtet ihr, dass euer Baby oder Kleinkind in eurem Schlafzimmer schläft oder sind vielleicht die Anzahl der “bedrooms” nicht ausreichend für die ganze Familie, so könnt ihr für wirklich wenig Geld (etwa $20 - $30) direkt am ersten Urlaubstag ein sehr komfortables aufblasbares Minibett bei z.B. Walmart kaufen gehen. Auch die bekannten Reisebetten (“pack n play”) sind nicht wirklich teuer. Wir haben diese beiden Varianten für unsere Kinder bis zum Alter von 4 Jahren jedes Jahr genutzt und am Ende des Urlaubs dann entweder unseren amerikanischen Freunden geschenkt oder als Spende bei z.B. “Goodwill” abgegeben.

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